Mitwirkung besprechen:
Henry Musterkreuz wurde durch seinen Freund Rufus Kreuzweis, der bereits seit mehreren Jahren in einer benachbarten Stadt aktiv beim Deutschen Roten Kreuz mitwirkt, auf die Arbeit der Bereitschaften aufmerksam gemacht. Rufus kennt die Strukturen und Herausforderungen des Ehrenamts gut und hatte Henry immer wieder von den sinnstiftenden Aufgaben und der starken Gemeinschaft innerhalb des Roten Kreuzes berichtet.
Angeregt durch diese Gespräche entschloss sich Henry, selbst Kontakt zur örtlichen Bereitschaftsleiterin Tabea Test aufzunehmen. Für das geplante Kennenlerngespräch nutzte Tabea die Gelegenheit, um zusätzlich Leon Sanitätsklar einzuladen – einen weiteren Interessenten, der sich kürzlich für eine Mitwirkung im Sanitätsdienst begeistert gezeigt hatte.
Beim Treffen stellte Tabea den drei Interessenten die verschiedenen Tätigkeitsfelder der Bereitschaften sowie die aktuellen Focusthemen der Gliederung vor. Im Anschluss wurden individuelle Interessen, Kompetenzen und mögliche Formen der Mitwirkung besprochen.
Im Gespräch wurde deutlich, dass Henry sich mit den Zielen und Aufgaben der Bereitschaften gut identifizieren kann, seine Kompetenzen jedoch klar im Bereich EDV und Web liegen. Er brachte seine beruflichen Erfahrungen und Interessen ein und machte transparent, dass er sich nicht in den klassischen Einsatzfeldern engagieren möchte.
Stattdessen erklärte sich Henry bereit, die Betreuung der Social-Media-Kanäle sowie die Pflege und Weiterentwicklung der Homepage der Gliederung zu übernehmen. Diese Aufgabe stellt ein klar umrissenes Projekt im Sinne der Ordnung der Bereitschaften dar und entlastet die bestehenden Leitungskräfte in einem zunehmend wichtigen Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.
Da Henry vorerst keine weiteren Verpflichtungen eingehen möchte, einigten sich Tabea und Henry darauf, ihn als freien Mitarbeitenden in der Bereitschaft zu führen. Diese Form der Mitwirkung ermöglicht eine flexible und bedarfsorientierte Einbindung seiner Kompetenzen und stärkt zugleich die digitale Präsenz der Gliederung.

Rufus Kreuzweis ist seit mehreren Jahren aktives Mitglied beim Deutschen Roten Kreuz in einer benachbarten Stadt. Er begleitete seinen Freund Henry Musterkreuz zum Kennenlerngespräch mit Bereitschaftsleiterin Tabea Test, ursprünglich in beratender Rolle und aus persönlichem Interesse.
Während des Treffens stellte Rufus fest, dass ein Themenfeld, das ihn besonders interessiert – beispielsweise die psychosoziale Notfallversorgung oder die ehrenamtsbezogene Bildungsarbeit – in Tabeas Gliederung deutlich aktiver und strukturierter bearbeitet wird als in seinem Heimatverband. Diese Erkenntnis führte dazu, dass Rufus den Wunsch äußerte, dauerhaft auch in dieser Gliederung mitzuwirken.
Die Mitwirkung erfolgt künftig in der Form „Mitwirkender aus anderer Gemeinschaft (Bereitschaft)“. Tabea stellte im Zuge der Abstimmung nochmals klar, dass gemäß der Ordnung der Bereitschaften Mitgliedschaft – und damit verbunden aktives sowie passives Wahlrecht – ausschließlich in einer Bereitschaft möglich ist. Rufus bleibt daher formal Mitglied seines Heimatverbandes und bringt sich zusätzlich in Tabeas Gliederung fachlich ein.
Nach dem Gespräch nahm Tabea Kontakt mit dem Bereitschaftsleiter von Rufus Heimatverband auf, um die Rahmenbedingungen der Mitwirkung abzustimmen. Dabei wurde auch Rufus’ ausdrücklicher Wunsch berücksichtigt, dass sein Ursprungsverband weiterhin als sein Heimatverband geführt wird und seine dortige Zugehörigkeit bestehen bleibt.
Erfassungsmöglichkeit 1: Erfassung erfolgt durch Rufus Heimatverband
Erfassungsmöglichkeit 2: Erfassung erfolgt durch Rufus neuen Verband

Freigabemöglichkeit 1: Freigabe durch Ursprungsverband per To Do

Freigabemöglichkeit 2: Freigabe durch den Ursprungsverband direkt in der Mitgliedschaft

Ergebnis: Rufus Mitgliedschaftsbox nach erfolgten Freigabe
Story 1c: Mitwirkung als Bereitschaftsmitglied
Im gemeinsamen Gespräch mit Tabea und den anderen Interessenten zeigte sich Leon hochmotiviert und begeistert von den praktischen Aufgaben im Sanitätsdienst – etwa der medizinischen Versorgung bei Veranstaltungen, der Mitwirkung im Bevölkerungsschutz und der Zusammenarbeit im Einsatzteam. Er bringt bereits erste Erfahrungen aus einem absolvierten Erste-Hilfe-Kurs mit und äußerte den Wunsch, sich fachlich weiterzubilden und regelmäßig an Ausbildungen und Diensten teilzunehmen.
Nach dem Gespräch entschloss sich Leon zur Mitwirkung im DRK und reichte seinen schriftlichen Antrag auf Aufnahme ein. Mit der Aufnahme in das Deutsche Rote Kreuz und der Antragstellung zur Aufnahme in die Bereitschaft wurde für Leon eine Personalakte angelegt. Er wird nun als Anwärter zum Bereitschaftsmitglied geführt.

Aufnahme als Bereitschaftsmitglied
Nach Aufnahme in den Verband durch Beschluss der örtlichen Vorstandschaft und Aufnahme durch Beschluss der Bereitschaftsversammlung erfolgt eine Anpassung in Henrys Personalakte.
