Workshop: Selbstfürsorge und Resilienzförderung in der sozialen und pflegerischen Arbeit

Die soziale und pflegerische Arbeit  ist von hoher Verantwortung und großem Engagement geprägt. Gleichzeitig findet sie häufig unter komplexen und belastenden Bedingungen statt: begrenzte Ressourcen, politische und institutionelle Rahmenbedingungen  erschweren oft eine bedarfsgerechte Unterstützung.

Für die Mitarbeiter*innen bedeutet dies häufig eine hohe emotionale, organisatorische und fachliche Belastung. Sie bewegen sich im Spannungsfeld zwischen dem eigenen professionellen Anspruch, den Bedarfen der Klient*innen und den begrenzten Möglichkeiten der bestehenden Strukturen. Die Belastung entsteht dabei nicht durch die Menschen selbst, sondern durch die Kontexte, in denen Hilfe geleistet wird.

Der Workshop verbindet eine interaktive kritische Reflexion dieser Rahmenbedingungen mit einem Fokus auf Selbstfürsorge und Resilienz. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf sprachlichen und interkulturellen Herausforderungen, die bei der Arbeit mit Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung auftreten können.

Zentrale Fragen sind: Was bedeutet Resilienz im beruflichen Kontext? Wie kann sekundäre Traumatisierung entstehen? Woran lassen sich eigene Belastungsgrenzen erkennen? 

Darauf aufbauend werden konkrete, praxisnahe Strategien entwickelt:

  • bewusste Abgrenzung ohne Verlust von Empathie
  • Umgang mit emotional herausfordernden Situationen
  • Aufbau stabilisierender Routinen und Rituale
  • Entwicklung individueller Formen von Selbstfürsorge

Ein zentraler Bestandteil des Workshops ist die Erarbeitung eines persönlichen „Praxiskoffers“, der alltagstaugliche Strategien bündelt und langfristig zur Unterstützung dienen soll. Der Workshop schafft zudem Raum für kollegialen Austausch, gemeinsame Reflexion und gegenseitige Stärkung.

Ziel ist es, Fachkräfte in ihrer Handlungsfähigkeit zu unterstützen, ihre eigene Stabilität zu fördern und gleichzeitig eine systemkritische Perspektive auf die Arbeitsbedingungen zu erhalten.

Referentin: Zara Momand

Die Teilnahmegebühr beträgt 160 Euro. Darin enthalten sind die Teilnahme am Seminar sowie die Verpflegung.

Zielgruppe

Der Workshop richtet sich an Kolleg*innen aus der Arbeit mit Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte z.B. in Gemeinschaftsunterkünften,  Beratungsstellen, Pflegeinrichtungen, Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, Frauenhäusern, etc . 

Zeit

17.11.2026

Beginn 09:00 Uhr und Ende 17:00 Uhr

18.11.2026

Beginn 09:00 Uhr und Ende 17:00 Uhr

Ort

DRK Landesverband RLP e.V. Mitternachtsgasse 4, 55116 Mainz

Für Rückfragen können Sie Thomas Rüdesheim (t.ruedesheim@lv-rlp.drk.de) kontaktieren.  


Kurse & Termine

  • 2 Termine
    Di. 17.11.2026 9:00 - 17:00 Uhr bis
    Mi. 18.11.2026 9:00 - 17:00 Uhr

    Workshop: Selbstfürsorge und Resilienzförderung in der sozialen und pflegerischen Arbeit anmelden

    Plätze vorhanden

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