Die Corona-Pandemie stellt uns vor große Herausforderungen. Sie hat aber auch eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Die Landesregierung und der DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz haben die Initiative „teamRLP“ gestartet. Unter einem Dach haben sich alle großen Hilfsorganisationen sowie die großen Tageszeitungen und Rundfunkanstalten zusammengefunden, die das teamRLP als Partner unterstützen.
Die Idee ist, dass Organisationen, die freiwillige Helferinnen und Helfer brauchen, und die Menschen, die ihre Zeit und ihre Hilfe zur Verfügung stellen, hier zusammen kommen. Das überregionale Angebot dient dazu, die Arbeit vor Ort zu entlasten und die schon jetzt gut vernetzte Freiwilligenarbeit in den Regionen zu unterstützen. Helfende Hände werden beispielsweise für einfache Büroarbeiten, Fahrdienste, Tätigkeiten im Pflegebereich sowie Bring-, Hol- oder Einkaufsdienste benötigt.
Wer seine Hilfe anbieten will, kann sich melden und an eine passende Hilfsorganisation vermitteln lassen. Die zentrale Koordinierungsstelle für ungebundene Helferinnen und Helfer ist erreichbar über www.team-rlp.de, die zentrale Hotline 06131-21 82 100, per Mail via teamrlp@lv-rlp.drk.de sowie Facebook, Instagram und twitter jeweils unter dem Namen TeamRLP. Weitere News sind auch der aktuellen Berichterstattung der Medienpartner zu entnehmen.
Das DRK gewährleistet als Koordinierungsstelle den Aufbau und die Bearbeitung der
Plattform zwischen den Organisationen und Helferinnen und Helfern, betreibt die
Telefon-Hotline, den Mail-Account und bedient die Social Media Kanäle. Alle eingehendenden Gesuche werden im Redaktionsteam bearbeitet und eingestellt. Die zentrale Redaktion verhindert einen Missbrauch der Plattform.
Vor einigen Woche freute sich das teamRLP über die 1000ste ehrenamtliche Helferin. Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und DRK-Vorstandsvorsitzende Anke Marzi gratulierten dem teamRLP: "Sie steht stellvertretend für all die ehrenamtlichen Helfer*innen, die sich in den letzten Monaten bei registriert und auf Projekte beworben haben. Ihr Einsatz ist wertvoll und bedeutsam für das Wohl der Rheinland-Pfälzer*innen", so Marzi.
Medienpartner sind: Allgemeine Zeitung, Rheinpfalz, Rhein-Zeitung, Rockland Radio, RPR1., Sat.1, SWR und Volksfreund. In der Arbeitsgemeinschaft "Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz" (HiK-RLP) sind die fünf großen Hilfsorganisationen zusammengeschlossen. Ihr gehören der Arbeiter Samariter Bund (ASB), die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Johanniter Unfallhilfe (JUH) sowie der Malteser Hilfsdienst (MHD) an.