Rettungshundearbeit - Retter auf vier Pfoten

Foto: Daniel Ende/DRK

Der Einsatz von Rettungshunden spielte vornehmlich in Sanitätseinheiten währen der beiden Weltkriege eine Rolle. Nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland wurde die Rettungshundearbeit im Roten Kreuz außer bei der Bergwacht zunächst nur noch von einigen Individualisten betrieben. Das beharrliche Bemühen dieser Spezialisten, ihre gut ausgebildeten Suchhunde in die Aufgaben und Arbeit des Roten Kreuzes einzubringen, wurde schließlich belohnt.

Foto: Daniel Ende/DRK

Rettungshundeinformationen sind in die Einsatz- und Alarmpläne des Landesverbandes, der Kreisverbände sowie der Rettungsleitstellen einbezogen. Sie können somit als wichtiges Element des Rettungseinsatzes, z.B. bei Verschüttungen durch Gasexplosionen, eingesetzt werden. Aber auch die Suche nach vermissten Personen (z.B. verwirrte Menschen) in der Fläche - etwa in Waldgebieten - sind ein häufiger Einsatzanlass.

Foto: Daniel Ende/DRK

Der Rettungshundeführer ist als ehrenamtlicher Helfer im Sanitätsdienst des  Roten Kreuzes Mitglied der DRK-Bereitschaft. Hier nimmt er wie alle anderen am Dienst teil, wobei ihm die Möglichkeit eingeräumt wird, das zeitaufwendige Ausbildungs- und Trainingsprogramm mit seinem Rettungshund durchzuführen. Der Rettungshund ist Eigentum des Rettungshundeführers, mit dem er ein Team bildet.

Kontakt

Klaus-Dieter Rathjen
T: (0 61 31) 2828 1203
E: kd.rathjen(at)lv-rlp.drk.de