Dieter Mathes ist Rettungsassistent aus Oppenheim im Landkreis Mainz-Bingen. Mit über 20 Einsätzen für das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ist er das erfahrenste Team-Mitglied. Fünf mal war er für das Rote Kreuz bereits im Sudan - einem der ärmsten Länder der Welt. 2010 und 2011 unterstützte er die Helfer des Roten Halbmondes bei ihrer Arbeit nach den verheerenden Flutkatastrophen.

Mathes ist einer der Erfinder des Notfallhilfesystems des Roten Kreuzes, den so genannten "Emergency Response Units" oder kurz "ERUs". Sie sind speziell für die humanitäre Soforthilfe entwickelte Einsatzmodule. Als Baukastensystem konstruiert, können sie schnell in Krisengebiete transportiert und dort aufgebaut werden. Die verschiedenen "ERUs" - z.B. die Basisgesundheitsstation, die jetzt in El Fashr im Einsatz ist, ein Feldkrankenhaus oder eine Wasseraufbereitungs- und versorgungssystem werden in Deutschland gelagert und bei Bedarf in Krisengebiete geflogen.

Jeder Einsatz von Dieter Mathes beginnt mit dem Aufbau der jeweiligen "ERU" im Krisengebiet. "Aber jeder Einsatz ist anders", sagt er. "Diesmal sind wir hauptsächlich medizinisch tätig, das ist eine besondere Herausforderung. Was mich motiviert ist am Ende das Ergebnis zu sehen. Hier in der Gesundheitsstation helfen wir jeden Tag Menschen und das ist ein schönes Gefühl. Wenn an diese Freude nicht mehr spürt, ist man hier fehl am Platz.

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Elisabeth Geurts
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