Helfer für Helfer

Und wie geht es weiter? - Wenn ein Unfall passiert, dann sind es vor allem die Helferinnen und Helfer, die mit dem Leiden vor Ort konfrontiert sind. Schwer verletzte Menschen, die mit dem Tod ringen oder vor Schmerzen fürchterlich schreien, sind keine Seltenheit. Dann haben auch erfahrene Rettungskräfte Probleme mit diesen Grenzsituationen zu recht zu kommen. Die Bilder vom Unfallort brennen sich ins Gedächtnis ein und ziehen nicht selten psychotraumatische und psychosomatische Folgen nach sich. Experten sprechen oft auch von posttraumatischen Belastungsstörungen, wenn das Erlebte nicht verarbeitet wurde und schwerwiegenden negativen Einfluss auf das eigene Leben nimmt.

Aus diesem Grund achten während des gesamten Einsatzes speziell geschulte PSU-Teams (pychosoziale Unterstützung) auf das Verhalten und die Reaktionen der Einsatzkräfte. Wenn sich ein Helfer auffällig benimmt, muss er nach Rücksprache mit dem Einsatzleiter betreut werden. Die Mitarbeiter der PSU-Teams können dabei keine psychologischen Betreuung ersetzen, aber sie sich erster Ansprechpartner, wenn Helfer auch mal Hilfe benötigen.

Kontakt

Elisabeth Geurts
T: (0 61 31) 28 28 1500
E: e.geurts(at)lv-rlp.drk(dot)de