Erzieher/inErzieher/in

Das Berufsfeld des/der Erzieher/in ist vielseitig, abwechslungsreich, aber auch fordernd. Einfühlungsvermögen in die Kinder, Jugendlichen oder beeinträchtigten erwachsenen Menschen ist ebenso gefordert wie Verständnis, Geduld und eine gute Kommunikationsfähigkeit.

Neben dem Bereich der Elementarpädagogik in Kindertagesstätten sind auch die Bereiche Hilfe zur Erziehung oder die Behindertenhilfe klassische Bereiche für Erzieher/innen. Erzieher/innen sind sehr gefragt und werden es auch in Zukunft bleiben.

Nutzen Sie Ihre Chance in diesen Bereich einzusteigen, und starten Sie eine Erzieherausbildung an der Privaten Berufsbildenden Schule des DRK.

  • Bewerbung

    Für die Ausbildung zum/zur Erzieher/in gelten folgende Zugangsvoraussetzungen:

    • mind. Abschluss der Realschule und abgeschlossene Ausbildung als staatlich geprüfte Sozialassistent/in
    • oder zweijährige Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf
    • oder mind. dreijährige hauptberufliche Tätigkeit
    • oder mind. dreijähriges Führen eines Haushalts mit eigenem Kind
    • oder allgemeine Hochschulreife bzw. Fachhochschulreife mit mind. viermonatigem Praktikum oder Freiwilligendienst/einjährige ehrenamtliche Tätigkeit

    Ihre Bewerbung

    Folgende Unterlagen benötigen wir von Ihnen

    • Anschreiben mit Motivationsschreiben
    • ausgefüllter Aufnahmeantrag mit Passfoto
    • Lebenslauf
    • Kopie des letzen Schul- oder Ausbildungszeugnisses
    • ggf. relevante Bescheinigungen von Praktika oder Nebenjobs
    • ggf. Nachweis eines Freiwilligendienstes oder ehrenamtlicher Tätigkeit

     Sie können sich die Aufnahmevoraussetzungen hier noch einmal herunterladen.

    Bitte senden Sie Ihre vollständigen Unterlagen per Post an nebenstehende Adresse oder
    per E-Mail an bewerbung(at)bbs.drk-rlp.de (die Dateianlagen dürfen insgesamt nicht größer als 3 MB sein).

  • Ausbildungsverlauf

    Die Ausbildung zum/zur Erzieher/in dauert drei Jahre. Die ersten beiden Ausbildungsjahre sind schulisch. Das dritte Ausbildungsjahr erfolgt in Form eines einjährigen Anerkennungspraktikums.

    Fachrichtungsbezogene Ausbildungsinhalte sind unter anderem:

    • Erziehungs- und Bildungsauftrag im gesellschaftspolitischen Kontext umsetzen
    • Entwicklungsprozesse beobachten, reflektieren und dokumentieren
    • Persönlichkeitsentwicklung durch ästhetische Erziehung, kreatives Gestalten, Musik und Rhytmus fördern
    • Erziehungs- und Bildungsprozesse in der Arbeit mit beeinträchtigten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gestalten
    • u.a.m.

    Die Ausbildung schließt mit der Prüfung zum/zur "Staatlich anerkannten Erzieher/in".

    Die Auszubildenden erhalten im ersten und zweiten Ausbildungsjahr keine Vergütung, da es sich um eine überwiegend schulische Ausbildung handelt. Im Anerkennungsjahr erhält jede/r Auszubildende eine Vergütung, die sich nach dem Tarifvertrag des Öffentlicher Dienst (TvöD) richtet.

  • Endlich „angekommen“ - eine angehende Erzieherin erzählt
    Foto Auszubildende

    Chantal befindet sich am Ende ihres sechswöchigen Praktikums, als wir sie in Alzey treffen. Das ausbildungsintegrierte Praktikum absolviert die 23-Jährige im Rahmen ihres  2.  Ausbildungsjahres  zur Erzieherin an der Privaten Berufsbildenden Schule des DRK Landesverbandes Rheinland-Pfalz in Alzey. Die angehende Erzieherin hat sich auf Empfehlung einer Mitschülerin ganz bewusst  für die DRK-Einrichtung „La Casita“ in Alzey entschieden, eine Mutter-Vater-Kind-Einrichtung  für junge Mütter/Väter mit einer psychischen Erkrankung. Nach ersten Praktika im Elementarbereich von Kitas wollte sie den Bereich der Jugendhilfe und speziell diese DRK-Einrichtung näher kennen lernen.

    In „La Casita“ arbeiten die Sozialpädagog*innen und Erzieher*innen sowie Psycholog*innen partnerschaftlich Hand in Hand. Praktikant*innen und Freiwillige (FSJ/BFD/BFD 27plus) werden sofort ins Team integriert. Die Einrichtung im 2017 fertig gestellten Haus, bietet den jungen Müttern (Vätern) vielfältige Unterstützungsangebote im Bereich Schule, Berufsvorbereitung, Ausbildung, aber auch im ärztlichen und psychologischen Bereich. Die individuelle Begleitung wird hierbei von den Fachkräften,  unterstützt von Praktikant*innen wie Chantal mit sehr viel Engagement und Herzblut gewährleistet.

    „Ich fühle mich hier angekommen“, erzählt die angehende Erzieherin. „Nachdem ich die Mittlere Reife, die Sozialassistentenausbildung, ein FSJ und das Abitur bereits in der Tasche habe, bin ich hier in „La Casita“ endlich in dem Berufsfeld, in dem ich  nach meiner Ausbildung arbeiten möchte. Meine bisherigen Praktika in Kindertagesstätten waren gut, aber hiervon bin ich nun total begeistert. Die Mütter  im Alltag unterstützen, in diesem Fall mit der Besonderheit, dass sie früh Mutter/Vater geworden sind und besondere Unterstützung aufgrund psychischer Erkrankung benötigen, das ist es wo ich mitarbeiten möchte. In meinem Praktikum unterstütze ich aktuell fünf Mütter mit ihren Kindern, die hier in der Wohngruppe leben beim Essen zubereiten, biete Spiel- und Bastelangebote an, animiere für Spaziergänge und zu Spielplatzbesuchen und bin während meines Dienstes Ansprechpartnerin für die unterschiedlichsten Anliegen. Auch das Erstellen von Berichten habe ich bereits kennen gelernt, die für Hilfeplangespräche beim Jugendamt notwendig sind. Der Bereich ist sehr vielfältig, das gefällt mir daran besonders gut. Die Kolleg*innen stehen hinter mir und ich kann viel eigenständig  machen. Die Integration in das nette Team hat mir das Ankommen sehr leicht gemacht. Die einzige Herausforderung ist der Schichtdienst, an den muss ich mich noch etwas gewöhnen, aber das geht schon.

    Chantal wirkt zufrieden und gelassen. Mit einem so klaren Ziel vor Augen und dem festen Willen auch das Anerkennungsjahr in „La Casita“ zu machen, wird die zweite Hälfte ihrer Ausbildung im Nu erfolgreich absolviert sein. 

    Wir wünschen Chantal weiterhin alles Gute und bedanken uns für das Gespräch.

  • Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

    Mit der staatlichen Anerkennung als Erzieher/in kann die Fachhochschulreife erlangt werden und zur Fachhochschulreife mit Studienberechtigung in Rheinland-Pfalz führen. Informationen hierzu erhalten Sie im Sekretariat der Privaten Berufsbildenden Schule des DRK in Alzey (siehe rechts).

    Folgende Karriereschritte können Sie beispielsweise nach erfolgreicher Ausbildung weiter gehen:

    Sonderfachkräfte (Auswahl)

    • Gruppenleiter/in
    • Einrichtungsleiter/in
    • Heilpädagoge/in

    Hochschulbildungsgänge (Auswahl)

    • Pädagogik der frühen Kindheit
    • Soziale Arbeit
    • Bildung & Erziehung
    • Sozialmanagement

    Auf www.kijufa.drk-rlp.de finden Sie eine Übersicht unserer Einrichtungen.

  • Aufstiegs-BAföG

    Seit Sommer 2016 gibt es das sogenannte Aufstiegs-BAföG.

    Dies ist ein altersunabhängiges Förderangebot, welches auch für die Ausbildung zum/zur Erzieher/in genutzt werden kann. Neu ist, dass auch Studienabbrecher oder Bachelor-Absolventen, die Förderung für eine Ausbildung abfragen können.

    Auch Menschen mit Flüchtlingsbezug, die einen Aufenthaltstitel haben sind grundsätzlich förderberechtigt.

    Nähere Infos auf www.aufstiegs-bafoeg.de!

Die Ausbildung zum/zur Erzieher/in dauert drei Jahre. Die ersten beiden Ausbildungsjahre sind schulisch. Das dritte Ausbildungsjahr erfolgt in Form eines einjährigen Anerkennungspraktikums.

Fachrichtungsbezogene Ausbildungsinhalte sind unter anderem:

  • Erziehungs- und Bildungsauftrag im gesellschaftspolitischen Kontext umsetzen
  • Entwicklungsprozesse beobachten, reflektieren und dokumentieren
  • Persönlichkeitsentwicklung durch ästhetische Erziehung, kreatives Gestalten, Musik und Rhytmus fördern
  • Erziehungs- und Bildungsprozesse in der Arbeit mit beeinträchtigten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gestalten
  • u.a.m.

Die Ausbildung schließt mit der Prüfung zum/zur "Staatlich anerkannten Erzieher/in".

Die Auszubildenden erhalten im ersten und zweiten Ausbildungsjahr keine Vergütung, da es sich um eine überwiegend schulische Ausbildung handelt. Im Anerkennungsjahr erhält jede/r Auszubildende eine Vergütung, die sich nach dem Tarifvertrag des Öffentlicher Dienst (TvöD) richtet.

Mit der staatlichen Anerkennung als Erzieher/in kann die Fachhochschulreife erlangt werden und zur Fachhochschulreife mit Studienberechtigung in Rheinland-Pfalz führen. Informationen hierzu erhalten Sie im Sekretariat der Privaten Berufsbildenden Schule des DRK in Alzey (siehe rechts).

Folgende Karriereschritte können Sie beispielsweise nach erfolgreicher Ausbildung weiter gehen:

Sonderfachkräfte (Auswahl)

  • Gruppenleiter/in
  • Einrichtungsleiter/in
  • Heilpädagoge/in

Hochschulbildungsgänge (Auswahl)

  • Pädagogik der frühen Kindheit
  • Soziale Arbeit
  • Bildung & Erziehung
  • Sozialmanagement

Auf www.kijufa.drk-rlp.de finden Sie eine Übersicht unserer Einrichtungen.

Seit Sommer 2016 gibt es das sogenannte Aufstiegs-BAföG.

Dies ist ein altersunabhängiges Förderangebot, welches auch für die Ausbildung zum/zur Erzieher/in genutzt werden kann. Neu ist, dass auch Studienabbrecher oder Bachelor-Absolventen, die Förderung für eine Ausbildung abfragen können.

Auch Menschen mit Flüchtlingsbezug, die einen Aufenthaltstitel haben sind grundsätzlich förderberechtigt.

Nähere Infos auf www.aufstiegs-bafoeg.de!